Schwefel
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- Artikel-Nr.: EM-1251
- Hersteller: EMIKO
Vorteile
- Kostenloser Versand ab € 75,- Bestellwert
- EM-Produkte für effektiven Umweltschutz
- Original EM Produkt
- 90 % elementarer Schwefel & 10 % Bentonit – für nachhaltige Schwefelversorgung
- Fördert Protein-, Enzym- & Vitaminbildung
- Beeinflusst den Geschmack und Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen
- Unterstützt Chlorophyllaufbau & stärkt Wurzelsystem
- Nur nach Bodenanalyse anwenden – dies sorgt für eine gezielte Nährstoffversorgung und schützt zuverlässig vor einer Über- oder Unterversorgung
Der EMIKO Schwefel ist ein hochwertiger, mineralischer Schwefeldünger in Bio-Qualität und spielt eine zentrale Rolle bei der Bildung von Proteinen, Enzymen und Vitaminen. Darüber hinaus unterstützt Schwefel den Chlorophyllaufbau, die Stickstofffixierung durch Knöllchenbakterien der Leguminosen und den Humusaufbau im Boden.
Schwefel stärkt Keimlinge in kalten, feuchten Böden und fördert das Wurzelwachstum. Zusätzlich kann elementarer Schwefel durch bakterielle Umwandlung zu Sulfatverbindungen beitragen, die beim Auswaschen überschüssiger Kationen helfen und den pH-Wert des Bodens gezielt regulieren.
Wichtiger Hinweis: Die Anwendung sollte ausschließlich auf Grundlage einer Bodenanalyse erfolgen, um die Ausbringmenge von Schwefel zu bestimmen eine Überdüngung zu vermeiden.
Empfehlung: Für eine verbesserte Wirkung und optimierte Nährstoffaufnahme empfehlen wir die Kombination mit dem EMIKO Garten- und Bodenaktivator.
Zugelassen für den ökologischen Landbau – ideal für nachhaltige Bewirtschaftung und bewussten Anbau.
Hintergrundwissen:
Schwefel und Phosphor konkurrieren bei der Nährstoffaufnahme. Ein unausgeglichenes Verhältnis kann die Schwefelaufnahme der Pflanze behindern.
Der Mindestgehalt an Schwefel im Boden sollte 20 ppm nicht unterschreiten. Müssen Kationen Ca2+, Mg2+, K+ oder Na+ entfernt werden, werden größere Mengen an Schwefel benötigt. Ist z.B. Magnesium im Überschuss und Kalium im Mangel, düngt man Kaliumsulfat. Der Kaliumanteil wird dadurch erhöht und Magnesium zusammen mit dem Sulfat ausgewaschen. Die Menge an verlorenem Schwefel muss daraufhin zusätzlich gedüngt werden. Dies geht aus der Bodenuntersuchung hervor.
Wird Elementarschwefel gedüngt, wird dieser durch Bakterien (Thiobakterien) in Sulfatverbindungen umgewandelt. Dabei entsteht auch Schwefelsäure. Der Sulfatanteil hilft beim Auswaschen eines überschüssigen Kations, die gebildete Schwefelsäure erhöht den Anteil des Wasserstoffes (H+) und ist damit ein Mittel zur pH-Werteinstellung des Bodens.
Sind die Kationenverhältnisse am Austauscher ausgeglichen und der Schwefelanteil im Boden befindet sich über 50 ppm, ist eine übermäßige Schwefeldüngung kontraproduktiv.